Bärbeletreiben - auch in Obermaiselstein
December 2, 2008
Das Bärbeletreiben findet traditionsgemäß am 4. Dezember statt und zwar am Namenstag der heiligen Barbara. Die Bärbele im Allgäu verkleiden sich mit Fetzengewänder, Masken und Besen. Dabei darf und soll es nicht modern zugehen: Die Verkleidung stammt meist aus alten Truhen und gehörte den UrUrgroßmüttern der Trägerinnen.
Das Klausentreiben bringt die Männer auf die Straße: Am 6. Dezember verkleiden sich die jungen Männer möglichst abenteuerlich mit Fellen, Hörnern und Masken. Mit der Rute machen die Vermummten lauthals Jagd auf die Schaulustigen im Dorf. Die “Kläuse” leiten sich vom “Nikolaus” ab, aber es steht zu vermuten, dass ein weitaus älterer Brauch dahinter steckt, denn wie “Heilige Männer” sehen die Obermaiselsteiner Kläuse nicht aus - ganz im Gegenteil! Zum so genannten “Häß” gehören auch die Schellen, die den Lärm noch verstärken. In kleinen Gruppen machen sich die Klausen nach dem Abschied von ihrem Oberklaus auf den Weg durch’s Dorf - natürlich nicht, ohne an den Türen das ein oder andere Hochprozentige zu verlangen!



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